Constantin beisst endlich wieder zu
| Von InsideSports @ 09:20 | [ Default ] |
(anna rey) Im Tourbillon zu Sion lief bereits die 83. Minute. Der St. Galler Thomas Weller trat zum Eckball an, versenkte diesen direkt an Torhüter Germano Vailati vorbei ins Netz und versetzte den Einheimischen einen Schlag in die Magengegend. 2:1 gewann der Tabellenletzte FC St. Gallen gegen den FC Sion, die zweite Heimniederlage in Serie war Tatsache; und die eiserne Faust von Christian Constantin bereits aufgezogen.
Mit voller Wucht liess er diese gleich nach Spielschluss auf seinen Torhüter Germano Vailati niederdonnern. Vailati, der immerhin zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft gehört, wurde vom Chef persönlich zusammengefaltet und auf die Ersatzbank degradiert. Wie weit darf ein Präsident gehen? Was müssen sich Trainer und Spieler von einem selbsternannten «Alleskönner» gefallen lassen?

Vorläufig soll nun David Gonzalez den Kasten hüten. Ein 21-Jähriger, der bisher 28 Einsätze in der 1. Liga und deren Null (0, zero, nix, gar keine in anderen Worten!) Einsätze in der Challenge geschweige denn in der Super League absolviert hat. Constantin zeigt einmal mehr, wie mann Profisportler komplett aus der Bahn werfen kann. Ob jetzt der Transfer mit dem alten und neuen Afrika-Cup Sieger Essam El-Hadary klappt oder nicht, sei dahingestellt. Constantin schafft ein Klima der Zweifel, und darin wird kein Spieler zu Sicherheit und Selbstvertrauen findet.
Und trotzdem; Constantin muss man zugute halten, dass er auf Rückschläge reagiert, Fehler (öffentlich) anspricht, zuweilen über das Ziel hinausschiesst und trotzdem immer wieder auf beiden Füssen landet. Der Schweiz täten ein paar Constantins mehr gut! Dieses verweichlichte Getue und zurechthätscheln der äusserst gut bezahlten Profisportler kann einem wirklich auf den Senkel gehen. Bei solchen Kapitalen Fehlern, wie sie sich Vailati geleistet hat, ist es mehr als recht, dass er sich auf der Bank wieder findet. Wer nicht fähig ist, sich einmal pro Woche über 90 Minuten zu konzentrieren und seine Arbeit zu erledigen, der soll auch die Konsequenzen tragen können.
Constantin ist der einzige Präsident der Super League mit Rückgrat. Oli Kahn würde dem Architekten aus Martigny «grosse Eier» attestieren. Gibt es ein grösseres Kompliment?
Mit voller Wucht liess er diese gleich nach Spielschluss auf seinen Torhüter Germano Vailati niederdonnern. Vailati, der immerhin zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft gehört, wurde vom Chef persönlich zusammengefaltet und auf die Ersatzbank degradiert. Wie weit darf ein Präsident gehen? Was müssen sich Trainer und Spieler von einem selbsternannten «Alleskönner» gefallen lassen?

Vorläufig soll nun David Gonzalez den Kasten hüten. Ein 21-Jähriger, der bisher 28 Einsätze in der 1. Liga und deren Null (0, zero, nix, gar keine in anderen Worten!) Einsätze in der Challenge geschweige denn in der Super League absolviert hat. Constantin zeigt einmal mehr, wie mann Profisportler komplett aus der Bahn werfen kann. Ob jetzt der Transfer mit dem alten und neuen Afrika-Cup Sieger Essam El-Hadary klappt oder nicht, sei dahingestellt. Constantin schafft ein Klima der Zweifel, und darin wird kein Spieler zu Sicherheit und Selbstvertrauen findet.
Und trotzdem; Constantin muss man zugute halten, dass er auf Rückschläge reagiert, Fehler (öffentlich) anspricht, zuweilen über das Ziel hinausschiesst und trotzdem immer wieder auf beiden Füssen landet. Der Schweiz täten ein paar Constantins mehr gut! Dieses verweichlichte Getue und zurechthätscheln der äusserst gut bezahlten Profisportler kann einem wirklich auf den Senkel gehen. Bei solchen Kapitalen Fehlern, wie sie sich Vailati geleistet hat, ist es mehr als recht, dass er sich auf der Bank wieder findet. Wer nicht fähig ist, sich einmal pro Woche über 90 Minuten zu konzentrieren und seine Arbeit zu erledigen, der soll auch die Konsequenzen tragen können.
Constantin ist der einzige Präsident der Super League mit Rückgrat. Oli Kahn würde dem Architekten aus Martigny «grosse Eier» attestieren. Gibt es ein grösseres Kompliment?
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